Aufrüttelndes Glanzlicht der Woche: Der Wirtshaft der Region Neu-Ulm geht es nicht gut – und das wird auch für 2026 so bleiben
Keine erfreuten Gesichter gab es heute bei der Vorstellung der Herbst-Konjunkturzahlen der IHK Westschwaben in Neu-Ulm. Fazit vorneweg: „Die Hütte brennt, aber wir versuchen mit der Pipette zu löschen“, drückte es Unternehmer Alexander Kulitz von der Esta in Senden und stv. Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm aus.
Es ist sogar so, dass sich die schlechten Wirtschaftsdaten auf den Arbeitsmarkt niederschlagen – und das könnte noch übler werden, wenn nicht bald der Umkehrschwung eingeleitet wird. Und da ist nicht nur die Politik gefordert.
Von IT-Sicherheit bis Unternehmensnachfolge: IHK Schwaben bietet Seminare der für Unternehmen und Beschäftigte
Mitgliedsunternehmen der IHK Schwaben und deren Beschäftigte können im Herbst und Winter an einer Vielzahl kostenloser Seminare teilnehmen. Im Rahmen der Reihe „IHK Spezial“ informieren Fachleute zu verschiedenen wirtschaftlichen Themen – von Messenger-Apps über Markenrecht bis hin zu Energiethemen.
Hochschule Neu-Ulm hat die besten 3D-Druck-Ideen Deutschlands prämiert
Vom 3D-gedruckten Skateboard über ein 3D-gedrucktes Indoor-Farming-System bis hin zum 3D-gedruckten Ordnungssystem für den Outdoor-Einsatz: Bei der fünften Deutschen 3D-Druck-Challenge der Hochschule Neu-Ulm (HNU) pitchten acht Finalisten(-teams) ihre innovativen Ideen. Mit 3D-gedruckten Klettergriffen belegte Philipp Enderle den ersten Platz. Das Finale der Challenge, die erstmalig unter der Schirmherrschaft von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, veranstaltet wurde, fand am 16. Oktober an der HNU statt.
Industriegebiet Ulmer Donautal: Ein eindrucksvolles Stück Stadtgeschichte feiert Jubiläum
Da war ein Festakt angemessen: 75 Jahre Industriegebiet Donautal: Die Stadt Ulm ferte gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertreterinnen und Vertretern des Ulmer Gemeinderates die Erfolgsgeschichte des Standortes gefeiert, der 1950 im Südwesten von Ulm erschlossen wurde.
"Fuckup Night" - Hier ist der Name Programm: Unternehmer erzählen von ihren Fehlern, Versäumnissen und Irrtümer
Nicht jede Gründung ist eine Erfolgsgeschichte, nicht jede unternehmerische Entscheidung ein Volltreffer. Entscheidend ist, wie Unternehmerinnen und Unternehmer mit solchen Ruckschlägen umgehen: mit Mut und Durchhaltevermögen, um gestärkt aus diesen Situationen hervorzugehen. Die „Fuckup Night_Vol. 3“ der IHK Schwaben bietet drei dieser Erfolgsmenschen am Donnerstag, 16. Oktober, im Gaswerk Augsburg eine Bühne.
Langsam zeigen sich recht dunkle Wolken auch in der Region - und die IHKs denken dabei nicht ans Wetter
Heute waren die PKs der Herbst-Konjunkturdaten der beiden IHKs - die der Ulmer und die der in Bayerisch-Schwaben: Erstere überschreit die aktuelle wirtschaftliche Lage mit: "Von Aufbruchstimmung keine Spur." Auf bayerischer Seite wird es noch drastischer: "Strukturprobleme ungelöst – Krise erreicht den Arbeitsmarkt, denn die konjunkturelle Stagnation verfestigt sich und bedroht Arbeitsplätze." Langsam zeigen sich damit recht dunkle Wolken in der regionalen Wirtschaft.
Es folgt noch ein Hintergrund von der Ulmer IHK-Region - mit Stimmen aus den Unternehmen.
Allein im September fast 1.000 zusätzliche Verträge in der IHK Region Bayerisch-Schwaben
Rund einen Monat nach dem offiziellen Ausbildungsstart ist weiter viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt. Allein im September 2025 (analog zum Vorjahr) sind bei der IHK Schwaben rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsverträge für das laufende Jahr eingegangen.
Auch in Westschwaben und damit der Region Günzburg- Neu-Ulm fanden noch viele Unternehmen und Auszubildende zusammen. „Die jungen Menschen entscheiden sich immer später, wie ihr Weg nach dem Schulabschluss weiter geht. Das ist für die Ausbildungsbetriebe eine enorme Herausforderung“, berichtet Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Bildung bei der IHK Schwaben in Augsburg.
Aufrüttelndes Glanzlicht der Woche: Brandbrief der bayerischen IHK an Landes- und Bundesregierung
Nach dem Brandbrief zum drohenden Aus der Bahnerweiterung zwischen Ulm und Augsburg geht heute schon der nächste in die Post: Mit einem eindringlichen Schreiben haben sich die bayerischen IHKs an Ministerpräsident Markus Söder sowie an die Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition gewandt. Hintergrund ist die wachsende Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Die IHKs fordern eine entschlossene „Wirtschaftswende“ – und kritisieren fehlende Reformschritte, gebrochene Versprechen und zunehmende Belastungen für Unternehmen. „Die Erwartungen an die Bundesregierung waren groß – doch stattdessen erleben wir einen gefährlichen Stillstand“, betont Reinhold Braun, Präsident der IHK Schwaben. „Wenn zentrale Zusagen wie die Senkung der Stromsteuer nicht eingelöst werden, verspielt das Vertrauen. Die Wirtschaft braucht endlich klare Signale und echte Entlastungen.“
Region Ulm ist weiterhin landesweiter Spitzenreiter bei Gründern
Die IHK Ulm verzeichnet in ihrem Gründeratlas 2022 – 2024 für die
Region eine anhaltend dynamische Gründungsentwicklung. Im Jahr
2023 wurde mit 3.776 Gründungen ein Zehnjahreshoch erreicht.
Insgesamt entstanden 10.726 Betriebe im Betrachtungszeitraum
2022 - 2024. Mit 3.575 Neugründungen lag der Jahresdurchschnitt
deutlich über dem Langfristmittel, wie der neue Gründeratlas dokumentiert.
Im Dialog mit dem Technologiepionier „InMach"
Im Rahmen der Reihe „Unternehmen im Dialog“ des Stadtentwicklungsverbandes
Ulm/Neu-Ulm fand nach Angaben der Stadt Ulm jetzt eine Veranstaltung im Ulmer Industriegebiet Donautal statt. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen, von Kommunen, Politik und Wissenschaft waren zu Gast beim Unternehmen „InMach Intelligente Maschinen“. InMach ist Experte für autonome Arbeitsmaschinen und Roboter.



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